Das Mädchen vom Lande und der große Flügel

Elstorf, ein kleines niedersächsisches Dorf mitten auf dem Lande. Hier wuchs Andrea zusammen mit ihren drei älteren Geschwistern auf. Um in das nahe gelegenen Gymnasium zu kommen, musste ihre älteste Schwester regelmäßig trampen. Da es fast immer dieselben Menschen waren, die sie mitnahmen, entstand daraus eine Art Freundschaft. Als Marion, so heißt die älteste Schwester, eingeladen wurde, wollte die Kleinste unbedingt mit. Selbst die "Drohung" von Marion, sie müsse dann aber eine halbe Stunde Radfahren, schreckt sie nicht ab.
Angekommen in dem Haus von "Tante" Hanna, blieb die sechsjährige Andrea mit offenem Mund vor einem, für sie riesigen Instrument stehen. Ein solch großes Instrument hatte sie noch nie gesehen.
Tante Hanna sah die großen Augen und fing an auf dem Flügel zu spielen.
Andrea war plötzlich wie verzaubert. Es waren die schönsten Klänge, die sie je gehört hatte.

Ein geborenes Talent
Mit der unbeschwerten Neugier eines kleinen Kindes wollte sie das auch probieren. Dann geschah etwas, womit keiner der Anwesenden gerechnet hatte.
Andrea probierte die verscheiden Tasten aus und fing plötzlich an Kinderlieder zu spielen, die sie kannte - nur nach Gehör - beidhändig.
Die "Tante" war sich sofort sicher. Das ist ein Talent, das unbedingt gefördert werden muss.
Voller Euphorie erzählte Andrea, wieder zuhause angekommen, von ihren Erlebnissen.

Doch die bodenständigen Eltern waren wenig begeistert von dem außergewöhnlichen Talent ihrer Tochter. Irgendwas mit Sport - das hätten sie gern gefördert, aber Klavierspielen ganz sicher nicht.
Letztendlich erlaubten sie, dass die Tante Hanna ihr Unterricht gibt.
Als die Begeisterung nicht nachlassen wollte, schenkten sie Andrea zu Weihnachten eine kleine Orgel. Das war zwar noch kein Klavier, aber immerhin ein Anfang.

Das erste eigene Klavier

Doch um richtig üben zu können, brauchte Andrea ein richtiges Klavier. Also sparte sie ihr gesamtes Taschengeld. Zudem sammelte sie jeden Herbst zentnerweise Eicheln und Kastanien, die sie dann zusammen mit ihrer Mutter an einen Wildpark verkaufte.

Hamburg

Andrea Benecke

Konzertpianistin und Klavierlehrerin

Liebling weil:

authentisch

begabt

natürlich

Highlight:

Andrea Benecke ist ein Ausnahmetalent. Schon als Kind spielte Sie Kinderlieder nach Gehör - ohne jemals Unterricht gehabt zu haben. Heute ist sie eine begeisterte Konzertpianistin, die auch eigene Stücke komponiert. 

Schlagwörter:

Konzertpianistin, Komponistin, Klavierunterricht

 

 

Als Andrea elf Jahre alt wurde, war es dann soweit. Ihr Traum ging in Erfüllung. Sie hatte genug gespart, um sich ein eigenes Klavier kaufen zu können.Von nun an bekam sie auch einen eignen Klavierlehrer. Finanziert wurde der von einem Unternehmer aus der Schweiz.

 

Das kam so: "Tante Hanna" erzählte diesem Verwandten aus der Schweiz von dem Talent und vor allem von dem Ehrgeiz Andreas.
Der Unternehmer, sein Name war Emil, sah sich selbst mit seiner Zielstrebigkeit in Andrea wieder.
Emil hat sein Vermögen aus eigener Kraft erarbeitet, dabei immer wieder neue Hindernisse überwunden.
Er war so gerührt, dass er dieses Mädchen unterstützen, kennen lernen und Klavierspielen hören wollte. Er förderte viele Jahre den Unterricht von Andrea, was sie selbst erst mit 18 Jahren erfuhr.

Nach dem Abitur wollte Andrea aus ihrer Leidenschaft einen Beruf machen. So studierte sie Klavierpädagogik. Sie konnte auf diese Weise als Klavierlehrerin von Beginn des Studiums an, ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten.
Doch ihr Herz schlägt für die Bühne. So erwarb sie noch ihre künstlerische Reife mit dem Abschluss als Konzertpianistin.

"Das schönste ist, wenn die Zuhörer glücklicher nachhause gehen, als sie gekommen sind"

Eigene Kompositionen
Seit kurzer Zeit hat Andrea ihre Freude daran entdeckt,  selbst zu komponieren. Was zunächst als Zugabenspiel begann, begeisterte ihre Zuhörer so sehr, dass daraus ihr erstes eigenes CD – Album wurde.

Auf der Bühne stellt sich Andrea vor, dass eine große Welle entsteht sobald sie spielt, dann auf die Zuhörer trifft und bei diesen die Welle zu deren Bildern und Gefühlen werden, dass sie glücklicher nachhause gehen als sie gekommen sind.

Adresse:

Osdorfer Weg 15

22607 Hamburg

Termine:

nach Absprache

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Text: Jörg Ristau / Fotos: Hamburgs Lieblinge und Andrea Benecke / Video: Hamburgs Lieblinge

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